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SATURN FRISST SEINE KINDER

Malereiworkshop und kreative Kunstvermittlung zum Thema Gewaltabbildung in der Bildenden Kunst
3. - 4. Februar 2003
Dauer: 3 Stunden pro Termin
Zielgruppe: Erwachsene Frauen ohne Vorkenntnisse
Teilnehmerinnen: Nena Fanti, Kerstin Zylka, Maria Aquado

BagForsa:Bundesarbeitsgemeinschaft feministischer Projekte gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen

Der Workshop bot der Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich kreativ mit dem Thema "Gewalt" auseinanderzusetzen. Bilder aus verschiedenen Epochen, die in ganz unterschiedliche Weise Gewalt abbilden, wurden als Ausgangspunkt gewählt, damit sich die Komplexität des Themas annähern könnten. Bilder wie "Saturn frisst seine Kinder" von Fr. Goya 1820, "Kreuzigung" von Fr. Bacon 1967, oder " Max und Klara" von Pia Stadtbäumer 1999, sind nur einige Beispiele, die die Vielfältigkeit des Themas reflektieren.

Im ersten Teil des Workshops fand in Form eines Ratespieles die Auseinandersetzung mit den Kunstwerken statt. Dies hat die Vorstellungskraft der Teilnehmerinnen etwickelt und sonst unsichtbare Facetten des Themas geöffnet. Sowohl das Thema Gewalt, als auch die Kunstwerke selbst wurden durch die spielerische Form enttabuisiert und haben uns zu einer fruchtbaren Diskusion geführt. Während des Spieles versuchten die Teilnehmerinnen, die Unterschiede der Ausdrucksweisen der Werke herauszuarbeiten und sie metaphorisch zu beschreiben. Die Bilder wurden nicht nur formal, sondern auch inhaltlich betrachtet und analysiert.

Im zweiten Teil des Workshops hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen zum Thema zu entwickeln und zu realisieren. Die analysierten Bilder wurden auf eine Leinwand projiziert und somit als Grundlage für eine eigene Komposition benutzt.

Die Ergebnisse des Workshops waren in der Ausstellung Schlag:artig zu sehen. Das Ausstellungsprojekt zum Thema Häusliche Gewalt wurde durch Jugend und Familienstiftung des Landes Berlin gefördert.

Dokumentation

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